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Jahresbericht 2018

Erich Kilchherr
Bluemetweg 6
5073 Gipf-Oberfrick, 28. Januar 2019

Fotoclub Fricktal Jahresbericht des Präsidenten für das Jahr 2018

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern für die sehr aktive und konstruktive Beteiligung während des ganzen Jahres. Die vielen neuen Ideen und Vorschläge haben zu teilweise kontroversen Diskussionen geführt. Aber alle Argumente wurden immer in sachlicher und fairer Weise vorgebracht. In diesem Sinne bereicherten sie das Clubgeschehen und motivieren den Vorstand in seiner Arbeit.

Die Höhepunkte im vergangenen Vereinsjahr waren die Aktivitäten ausserhalb des ACLIs mit den Ausflügen nach Luzern für den Fotomarathon, auf die Melchsee-Frutt, in die Hirzelregion, ebenso wie der Grillabend im Sommer und das Weihnachtsessen beim Golfplatz in Frick. Daneben haben uns die Vorbereitung der Ausstellung 2019 und die Mitgliederumfrage zu den Aktivitäten des Clubs beschäftigt. Schliesslich haben wir versucht, die Bildbesprechungen und Themenabende mit neuen Konzepten interessanter und fokussierter zu gestalten.

Die höhere Frequenz an Fototreffs ( es waren 16 Montagstreffs im vergangenen Vereinsjahr), welche wir im Herbst 2017 vereinbart hatten, erlaubte eine grössere Themenvielfalt, führte aber teilweise zu etwas niedrigerer Anwesenheit. Dies war zu erwarten und hatte hie und da auch einen etwas beruhigenden Einfluss auf den Ablauf der Clubabende.

Das neue Konzept für Bildbesprechungen mit ausgewählten Bildern je eines bekannten Fotografen und eines Fotoclub-Mitglieds zeigte auf, wie schwierig es ist, selbst bekannte Bilder nach ihrer Qualität einzuordnen. Beim Betrachten und auch bei der Beurteilung kommt immer ein guter Teil „Bauchgefühl“ zum Tragen, das sich schwer in Worte fassen lässt. Dies haben wir vor allem beim Mondbild von Ansel Adams und beim Porträt von Steve McCurry gesehen. Die Beteiligung an den Besprechungen war jeweils sehr gut, wobei ich mir manchmal eine etwas lebhaftere Diskussion und Kritik erwünscht hätte. Wenn wir unsere eigenen fotografischen Fähigkeiten schulen wollen, bin ich immer noch der Überzeugung, dass die kritische Auseinandersetzung mit Bildern anderer Fotografen dafür am meisten bringt. Ich denke auch, dass dies am besten in einer Clubatmosphäre zusammen mit Gleichgesinnten geschieht.

Die Themenabende waren gut besucht und deckten verschiedene Aspekte der Fotografie ab. Die Einführung in die Cyanotypie von Marcel zeigte eine schöne Möglichkeit, mit neuen Wegen in der Reproduktion von digitalen Bildern zu experimentieren. Im Club haben wir bezüglich der vielfältigen Möglichkeiten für die  Reproduktion von Fotografien bisher noch sehr wenig Erfahrung. Mehr davon wäre für die Zukunft sicher von Interesse. Geeignete Reproduktionsmedien wie verschiedene Papiere, Stoffe, Glas, Aluminium, etc., können die Bildaussage verstärken. Beispiele dafür hatten wir ja auch an der vorletzten Ausstellung in der Galerie artune. Vielen Dank an Marcel für die Organisation und didaktisch geschickte Durchführung dieses Abends.

Das Thema Bildgestaltung hat uns schon oft beschäftigt. Die Idee, dasselbe Bild von allen individuell bearbeiten zu lassen, hat überraschend unterschiedliche Ergebnisse erbracht. Der Vortrag von Norbert ist immer noch auf dem GMX Server verfügbar und enthält noch viele Aspekte, welche in den bisherigen Bearbeitungen kaum berücksichtigt wurden. Eine Wiederholung der Übung mit andern Bildern und spezifischen Schwerpunkten wie z.B. Bildausschnitte, Tonung, etc. wäre sicher für alle lehrreich. Danke auch an Norbert für die umfassende Einführung in dieses breite Thema.

Schliesslich wurden im Rahmen der Themenabende verschiedene Bildbearbeitungs-Programme wie Lightroom, RAW-Entwicklung ganz einfach und Capture One vorgestellt. Diese waren als Einführungen für Nicht-Spezialisten gedacht und wurden auch so präsentiert. Der Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Programme sollte ermutigen, mit dem einen oder andern Programm zu experimentieren. Für Detailfragen zu den Feinheiten der Programme stehen Alex, Norbert und Thomas sicher gerne zur Verfügung. Vielen Dank auch an euch drei für die ausgezeichneten und prägnanten Präsentationen.

Der Fotomarathon in Luzern und der Ausflug zur Melchsee-Frutt waren beides tolle Erlebnisse! Möglich war dies dank der hervorragenden und umsichtigen Organisation durch Jackie und Kathrin; ganz herzlichen Dank! Obwohl für den Marathon eine grosse Auswahl an Themen zur Verfügung stand, war es eine echte Herausforderung, dazu jeweils aussagekräftige und passende Situationen einzufangen. Ausgezeichnet war auch die Wahl der „Location“ für das Mittagessen! Der Ausflug zur Melchsee-Frutt brachte eine reiche Zahl an hervorragenden Bildern dank ausserordentlichem Wetterglück. Wieder einmal zeigte sich, dass wechselhaftes Wetter mit Regen, Nebel und Schneefall die besten Landschaftsbilder ermöglicht.

Das etwas spontane Fotografieren in der Dämmerung auf dem Frickberg ergab ein paar schöne Stimmungsbilder des oberen Fricktals. Vielleicht motivieren sie einige von euch, auch bei wechselhaftem Wetter häufiger in die nahe Umgebung zu reisen um spannende Situationen zu finden.

Die drei Teilnehmer, die zusammen in die Hirzelregion reisten, verbrachten einen schönen Nachmittag mit vielen Bildern der mit Linden gekrönten Drumlins. Das Licht ergab vor allem am Abend ein paar ausserordentliche Aufnahmen. Auch hier gilt, dass die besten Landschaftsbilder in der Dämmerung am Morgen oder Abend entstehen.

Neben all den fotografischen Aktivitäten verbrachten wir auch zwei gemütliche Abende beim Grillieren im Sommer und an der Weihnachtsfeier. Beide Anlässe waren gut besucht, was zu einer guten Stimmung beitrug. Das Weihnachtsessen war absolut top, sowohl was das Essen als auch was die Location betrifft. Jackie hat den Standard wieder auf ein höheres Niveau gesetzt; wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.

Die Mittwochs-Shootings erlebten in diesem Jahr mit einer Ausnahme (Sempach) eine durchzogene Teilnehmerzahl und wurden deshalb ab September nicht mehr durchgeführt. Das Timing war wohl für viele nicht ideal. An vielen der Ausflüge entstanden hervorragende Bilder, welche teilweise auf der Webseite des Fotoclubs zu finden sind. Ich hoffe, dass wir diese Shootings wieder aktivieren können, vielleicht in anderer Frequenz oder anderen Wochentagen.

Die Vorbereitungen für die im Januar 2019 durchgeführte Fotoausstellung „Querbeet“ gab Anlass zu vielen engagierten Gesprächen über das Konzept einer Ausstellung unseres Clubs. Diese Diskussionen zeigten auch die Vielfalt und Breite der Interessen der Mitglieder, die offensichtlich nur sehr schwer unter einen Hut zu bringen sind. Die knappe Abstimmung mit dem Stichentscheid des Präsidenten für ein Werkschau-Konzept ist auch ein Zeugnis dafür. Ich möchte mich aber bei allen Beteiligten bedanken, dass das Engagement für den Fotoclub unter den intensiven Diskussionen nicht gelitten hat. Zusammen mit dem Vorstand freue ich mich, die Arbeiten für die nächste Ausstellung mit einem noch zu findenden Thema zur unterstützen.

Die Detail-Vorbereitungen der Ausstellung bezüglich Bildauswahl, Format und Rahmen, Layout der Bilder im Ausstellungsraum, Arbeiten rund um die Vernissage, usw. waren trotz grossem Aufwand ein gutes Beispiel für erfolgreiche Teamarbeit. Dank der Erfahrung und dem professionellen Gerät von Norbert blieb der Zeitaufwand für das Passepartout-Schneiden mit vier bis fünf Nachmittagen einigermassen überschaubar. Vor allem möchte ich die super Unterstützung von Jackie für die Werbung hier erwähnen. Die Gestaltung des Flyers mit dem Titel der Ausstellung („Querbeet“) kam bei vielen Besuchern sehr gut an und erntete Komplimente. Liebe Jackie, vielen Dank!

Die Interessenvielfalt der Clubmitglieder, welche ich oben erwähnt habe, wurde durch die Umfrage bestätigt, welche der Vorstand im Hinblick auf das Jahresprogramm 2019 durchführte. Wir haben daraus etliche wichtige Punkte in den Vorschlag des Programms übernommen. So wird die Zahl der Fototreffs auf 11 reduziert, welche jeweils am letzten Montag im Monat stattfinden. Die Themen der Treffs werden rollend für die folgenden 2-3 Treffs festgelegt. Vor allem aber möchten wir einige Tätigkeiten und Aktivitäten des Vorstands in zeitlich limitierte Projekte und Ressorts abgeben. Dies einerseits um interessierte Mitglieder an der Gestaltung der Clubaktivitäten aktiv einzubeziehen, andererseits um den Vorstand etwas zu entlasten. Einige dieser Aktivitäten wurden ja schon bisher von Mitgliedern betreut. Als Beispiel möchte ich hier das Weihnachtsessen und einen Teil der Ausflüge nennen. Details dazu sind im Vorschlag für 2019 zusammengefasst.

Ich wünsche euch und euren Familien im Namen des Vorstands und persönlich ein glückliches und friedliches Neues Jahr

Erich Kilchherr